
Er berührt die Seele! - Habe Amos Lee vor ein paar Jahren als Vorband von Norah Jones erlebt. Und wie das bei Vorbands manchmal so ist - alles ist unruhig, wandert noch durch den Saal usw. Aber er hat es geschafft, mit ein paar Worten und seiner tollen Musik die Leute zu fesseln. Ich glaube, noch vor dem Auftritt von Norah Jones waren seine CD s im Foyer ausverkauft. Offiziell erschien seine (etwas umfangreichere) CD in Deutschland erst Monate später.Ich zähle somit nunmehr 4 CD s von Amos Lee in meiner Sammlung und möchte keine davon missen. Seine Musik berührt! Also: Reinhören!!!
Ein Juwel! - Ich war auf der Suche nach etwas anderem als dem Einheitsbrei aus dem Radio, als ich mit irgendwelchen Suchbegriffen auf Amos Lee stieß und nach den 30-Sekunden-Hörbeispielen Last days at the lodge auf meinem Wunschzettel platzierte.Jetzt hab ich s mir 3mal angehört und bin in mehrfacher Hinsicht der Meinung: Was für ein geiles Geschenk!!!.Amos Lee hat eine Menge packender Geschichten zu erzählen und seine Stimme reißt einen mit und lässt einen bis zum letzten Ton gespannt und begeistert zuhören. Sein Folkpicking hätte hier allein gereicht, um seine soulige, charismatische Stimme zu begleiten, aber mit der Unterstützung von Don Was wurde ein Album produziert, was ich ohne jeden Zweifel als Juwel bezeichnen möchte. Keine Fülltitel, keine aufgestylten Top-Single-Hits, nur der ehrlich Wille, den Zuhörer für seine Musik zu begeistern. Jetzt aber Ende mit den Lobes-Hymnen, ich wills mir schließlich nochmal anhören.
Superstar - Es ist eine Schande, wie unbekannt dieses Riesentalent immer noch bei uns in Deutschland ist. ist bereits sein drittes Album, und sein bestes. Mit einer über jeden Zweifel erhabenen Stimme, mal Bob Dylan (Street Corner Preacher), mal Terry Callier (Baby I Want You), mal Al Green/Ron Isley (Wont Let Me Go), mal Curtis Mayfield (Jails And Bombs), mal James Taylor (Kid). Bitte nicht falsch verstehn, dies ist kein Gemischtwarenladen, nein, ich möchte nur allen eine kleine Richtungshilfe geben, die Amos Lee noch nicht kennen. Summa sumarum ist alles reinrassig Amos Lee. Und das ist alles sowas von musikalisch, eingängig, intensiv und atemberaubend schön, dass man sich nicht satt hören kann an diesen tollen Songperlen. Holt euch dieses Album (und die ersten beiden gleich dazu), ihr werdet nicht viele bessere besitzen. Und ich möchte fast garantieren, dass es bald zu eurer Lieblingsmusik zählen wird. Musik vom kommenden Superstar mit hoher Suchtgefahr!
in soul verknallter folk - das dritte album einer der interessantesten, aber auch am häufigsten übersehenen figuren der modernen singer/songwriter-szene.hier klingt amos lee immer wieder ganz stark wie sein großes vorbild bill withers (etwa auf won t let me go oder baby I want you), manchmal auch ein bisschen nach dylan, oft aber auch wie ben harper. er kann die ganz ergreifende ballade (what s been going on), den beiläufigen blues (street corner preacher) und auch den zeitgemäßen aternative-country (ease back).seine musik ist tief in den soul verknallter folk - mit durchaus mehr als nur einer ahnung von pop, ohne deshalb in die nähe von jason mraz zu kommen. auffällig: das hohe niveau der texte.warum von mir nur 4 sterne? für 5 sterne sind mir die songs fast zu beiläufig, nicht spektakulär, nicht bezwingend genug, ich kann sie zu leicht vergessen. aber, klar, das ist eine sehr subjektive sicht.
Toller Musiker, tolle Musik - Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Amos Lee ist ein äußerst begnadeter Musiker und das ist sein bisher drittes Album.Ich finde, dass alle drei Alben fantastisch sind und sie sind wirklich auch anders, klingen aber immer eindeutig nach Amos Lee. Welches einem letztendlich am besten gefällt hängt nur vom persönlichen Geschmack ab.Wie schon erwähnt findet man bei diesem Album mehrere Stile, das Wichtigste ist aber, dass die Songs wirklich Klasse haben und darauf kommt es letzten Endes am meisten an.Schade eigentlich nur wie wenig Aufmerksamkeit dem Amos Lee hier in Europa geschenkt wird, vor allem diesem neuen Album. Etwas Hoffnung macht aber zumindest die Tatsache, dass Last Days At The Lodge in der aktuellen Audio- und Musikzeitschrift Stereo zum Album des Monats gewählt wurde. Das zeugt wirklich von gutem Geschmack.Hört euch Amos Lee s Musik auf jeden Fall mal an!